Leitlinien Nachhaltigkeit

In christlicher Welt- und Schöpfungsverantwortung und auf der Grundlage ihrer Satzung betreibt die Katholische Akademie ein Nachhaltigkeitsmanagement, das gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Belange berücksichtigt.

Handlungsgrundsätze

Leitung und Belegschaft der Katholischen Akademie richten ihr Handeln an folgenden Grundsätzen aus:

  • Bei der Programmgestaltung lässt sich die Katholische Akademie von der im christlichen Glauben gegründeten Verantwortung leiten, für die drängenden Herausforderungen der Zeit sensibel zu bleiben. Das schließt die Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgedankens bei der Konzeption der Veranstaltungen mit ein.
  • Sie schafft Räume der Begegnung und legt großen Wert auf Gastlichkeit und die Zufriedenheit von Teilnehmern und Kunden.
  • Über geistig-intellektuelle Impulse hinaus gibt sie Teilnehmern und Besuchern auch Hilfen zu persönlicher Spiritualität und lädt ein zur gemeinsamen Feier des Glaubens.
  • Sie setzt auf den ethisch und sozial verantworteten Umgang mit begrenzten finanziellen Mitteln.
  • Durch den schonenden Umgang mit Rohstoffen und Energie sowie den Einsatz moderner Techniken vermeidet und verringert sie über die gesetzlichen Vorgaben hinaus Belastungen für die Umwelt.
  • Soweit wirtschaftlich und organisatorisch vertretbar, werden umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen bevorzugt. Die Lieferanten werden auf Einhaltung vereinbarter ökologischer Standards überprüft.
  • Die Einhaltung aller einschlägigen Gesetze und Verordnungen ist eine selbstverständliche Grundlage der Akademiearbeit.
  • Die Katholische Akademie setzt sich für ihre Angebote und Dienstleistungen wie für ihre Organisationsstrukturen Qualitätsstandards und entwickelt diese weiter.
  • Sie legt Wert auf die Optimierung aller Arbeitsabläufe und Nachhaltigkeitsleistungen.

Managementaufgaben

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsmanagements erfasst und bewertet die Katholische Akademie regelmäßig und systematisch ihre Leistungen und die Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten. Daraus werden stetig die erforderlichen Konsequenzen gezogen, deren Umsetzung durch Handlungsprogramme und mit der Benennung von Verantwortlichen gewährleistet wird.

Die Katholische Akademie gibt regelmäßig öffentlich Rechenschaft über ihre Aktivitäten. Sie sucht den Dialog mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Gästen und anderen Anspruchsgruppen, um Anregungen und Kritik zu erhalten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch geeignete Mittel, etwa durch Mitarbeiterversammlungen und interne Audits regelmäßig in das Managementsystem einbezogen. Die Beteiligung soll Möglichkeiten zur Identifizierung mit den Zielen der Akademie eröffnen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitsplatz fördern. Sie werden bei der Fortbildung und Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten unterstützt

Die Katholische Akademie unterzieht sich in regelmäßigen Abständen externen Überprüfungen dieser Verpflichtungen, die dazu beitragen sollen, ihre Attraktivität nach innen und außen weiter zu steigern.

Gemeinsame Verantwortung aller Mitarbeitenden

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Akademie behalten nicht nur den eigenen Aufgabenbereich im Auge, sondern auch das Ziel der ganzen Institution.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln in dem Bewusstsein, dass die Aktivitäten der Katholischen Akademie von einer weiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden, und ihr als Institution innerhalb der katholischen Kirche Bayerns ein besonderes Gewicht zukommt.

Aktualisiert durch die Steuerungsgruppe
am 14. Dezember 2012